Gino Merendino

Geboren am 18. November 1933 in Bisacquino in der Provinz Palermo, Sizilien. Er stammt aus einer musikalischen Familie und hat mit elf Jahren angefangen Akkordeon zu spielen. Im Alter von zwölf Jahren begann er mit dem Musikstudium bei dem Dirigenten Prof. Ragusa Salvatore.

Mit 14 lernte Gino Merendino die Baronessa manuela Camerada kennen, die ihn zum Klavierstudium mit nach Palermo nahm. Bis zu seinem 18. Lebensjahr studierte er am „Conservatorio di Musica V. Bellini di Palermo“.

1954 wurde Merendino zum Militärdienst einberufen. Nach seiner Entlassung ging er zurück nach Palermo, wo er mit anderen Musikern eine Band gründete, mit der er in den Clubs von Palermo spielte. 1960 bekam Gino Merendino einen Vetrag als Pianist in der Schweiz; er blieb dort bis Anfang 1963.

Während seiner Zeit in der Schweiz machte er die Bekanntschaft vieler Musiker aus ganz Europa. Im April 1963 ging er nach Hamburg, traf Ciro Esposito und dessen Brüder, Armando und Renato, und ging mit ihnen als Pianist nach Flensburg. Ende 1963 gründete er das Quartett „Diapason“, welches bei der Musikagentur „Bartel“ unter Vertrag genommen wurde. Mit diesem Quartett gastierte Gino in Deutschland, Holland und Dänemark.